Glossar

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Aktivierungsquote

Verhältnis der Investitionen in aktivierungspflichtige Entwicklungskosten zu den Forschungs- und Entwicklungsleistungen.

Anleihe

Schuldverschreibung, die die Rückzahlung des Nennwerts nach einer festgelegten Laufzeit sowie eine feste oder variable Verzinsung durch den Emittenten verbrieft.

Asset-Backed-Finanzierungen

Form der Unternehmensfinanzierung, bei der offene Forderungen an eine Finanzierungsgesellschaft verkauft werden.

Aus- und Weiterbildung

Ausbildungskosten umfassen alle Kosten des Berichtsjahres, die im Rahmen der Berufsausbildung in der BMW Group in insgesamt sieben Ländern anfallen. Dazu zählen die Personalkosten der Ausbilder und Auszubildenden sowie Sachkosten und Investitionen, die mit der Ausbildung in Zusammenhang stehen.
Die Zahl der Auszubildenden in der BMW Group beinhaltet Auszubildende der nationalen und internationalen Werke in sieben Ländern, der Zentralbereiche, der nationalen Niederlassungen sowie der Standorte der internationalen Vertriebsgesellschaften und des Segments Finanzdienstleistungen.
Zu den Weiterbildungskosten zählen alle Kosten, die in den konsolidierten Gesellschaften der BMW Group im Rahmen der Weiterbildung anfallen. Sie beinhalten Bereitstellungs- und Durchführungskosten sowie Opportunitätskosten und Investitionen, die im Rahmen der Weiterbildung vorgenommen werden. Enthalten sind auch kalkulatorische Abschreibungen, die auf der Basis von Inventarlisten ermittelt werden.

Auslieferungen

Ein Neu- oder Gebrauchtfahrzeug wird als Auslieferung erfasst, wenn das Fahrzeug an einen Endkunden übergeben wird. Zu den Endkunden gehören auch Leasingnehmer im Rahmen von Leasingverträgen mit BMW Financial Services sowie in den USA und Kanada auch Händler, wenn sie ein Fahrzeug als Werkstattersatzfahrzeug oder Vorführfahrzeug klassifizieren. Im Falle von Gebrauchtfahrzeugen können zu den Endkunden auch Händler und andere Dritte zählen, wenn sie ein Fahrzeug bei einer Auktion oder direkt von der BMW Group erwerben. Für den Endkunden vorgesehene Fahrzeuge, die auf dem Transportwege einen Totalschaden erleiden, werden auch als Auslieferung gezählt. Auslieferungen können durch die BMW AG, eine ihrer internationalen Tochtergesellschaften, eine BMW Group Niederlassung oder einen unabhängigen Händler erfolgen. Die überwiegende Mehrzahl der Auslieferungen und damit die Meldung einer Auslieferung an die BMW Group erfolgt durch unabhängige Händler.

Bilanzielles Geschäftsvolumen

Wird ermittelt aus den Positionen Vermietete Erzeugnisse sowie langfristige und kurzfristige Forderungen aus Finanzdienstleistungen der Segmentbilanz Finanzdienstleistungen.

Bruttomarge

Verhältnis des Bruttoergebnisses vom Umsatz zu den Umsatzerlösen.

Cashflow

Periodischer Nettozu- oder -abfluss liquider Mittel.

Cashflow at Risk

Analog zu Value at Risk.

Cashflow Hedges

Werden zur Absicherung von zukünftigen Cashflows vor allem im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen geschlossen.

CO2-Emissionen Neuwagenflotte

Zur Berechnung der durchschnittlichen CO2-Flottenemissionen eines Herstellers wird der gewichtete Mittelwert der CO2-Emissionen über alle im Berichtszeitraum neu zugelassenen Fahrzeuge ermittelt. Zugrunde liegen das Volumen der Neuzulassungen eines Herstellers in der EU einschließlich Norwegen und Island im Kalenderjahr sowie die einzelfahrzeugspezifischen CO2-Emissionen, die nach dem WLTP-Typprüfverfahren ermittelt und auf den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) zurückgerechnet werden. Der nach internen Berechnungen ermittelte CO2-Flottenwert der BMW Group für das Berichtjahr 2020 beinhaltet gesetzlich zulässige Anrechnungsfaktoren (Phase-In, Supercredits und Öko-Innovationen).
Die CO2-Flottenprognose 2021 basiert gemäß gesetzlicher Vorgaben auf WLTP und beinhaltet geringere Anrechnungsfaktoren, da für 2021 kein Phase-In mehr zulässig ist und die BMW Group die maximal anrechenbaren Supercredits 2020 in vollem Umfang genutzt hat. Daher wurde zur besseren Vergleichbarkeit der CO2-Flottenprognose 2021 und des CO2-Flottenwerts 2020 eine interne Umrechnung des Werts für 2020 von NEFZ einschließlich der Anrechnungsfaktoren auf WLTP ohne Anrechnungsfaktoren vorgenommen. Diese Hilfskennzahl hat keinen offiziellen Charakter und existiert in der Gesetzgebung für das Jahr 2020 nicht, sondern dient lediglich einer nachvollziehbaren Überleitung auf das Jahr 2021.

Commercial Paper

Abgezinste Schuldverschreibungen mit kurzer Laufzeit (< 1 Jahr).

Credit Default Swap (CDS)

Inhaber von Wertpapieren (in der Regel Anleihen) sichern sich durch Prämienzahlungen an den Verkäufer eines Credit Default Swap gegen das Ausfallrisiko des Anleihenemittenten ab. Ähnlich wie bei Kreditausfallversicherungen verpflichtet sich der Empfänger der Prämien bei einem Zahlungsausfall zur Entrichtung einer Ausgleichszahlung an den Käufer des CDS.

EBIT

Ergebnis vor Finanzergebnis. Es setzt sich zusammen aus den Umsatzerlösen abzüglich der Umsatzkosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten und des Saldos aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen.

EBIT-Marge

Ergebnis vor Finanzergebnis bezogen auf die Umsatzerlöse.

EBT

EBIT zuzüglich Finanzergebnis.

Eigenkapitalquote

Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme.

Elektrifizierte Fahrzeuge

Die BMW Group bezeichnet damit vollelektrische (Battery Electric Vehicle, BEV) und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (Plug-In-Hybrid Vehicle, PHEV), die geladen und auch rein elektrisch gefahren werden können.

Ergebnis je Aktie (Earnings per Share / EPS)

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem für Stamm- und Vorzugsaktien das auf die jeweilige Aktiengattung entfallende Konzernergebnis nach Minderheitenanteilen auf die durchschnittliche Anzahl der jeweiligen Aktien bezogen wird. Beim Ergebnis je Vorzugsaktie werden nur die für das jeweilige Geschäftsjahr dividendenberechtigten Vorzugsaktien berücksichtigt.

Fair Value

Beizulegender Zeitwert, der zu einem bestimmten Stichtag für einen Vermögensgegenstand oder eine Schuld besteht.

Fair Value Hedges

Werden zur Absicherung von Schwankungen des Fair Values von Bilanzposten geschlossen.

Forschungs- und Entwicklungsleistungen

Bestehen aus Forschungs- und nicht aktivierungsfähigen Entwicklungskosten sowie aus Investitionen in aktivierungspflichtige Entwicklungskosten ohne deren planmäßige Abschreibungen.

Forschungs- und Entwicklungsquote

Verhältnis der Forschungs- und Entwicklungsleistungen zu den Konzernumsatzerlösen.

Forschungs- und Entwicklungsstandorte

An den internationalen Forschungs- und Entwicklungsstandorten sind die Ingenieur-, IT- und Prozesskompetenzen gebündelt, die zur (Vor-)Entwicklung von Hard- und Software für alle Produkte und Services der BMW Group notwendig sind.

Free Cashflow

Der Free Cashflow ergibt sich aus den Zahlungsströmen der betrieblichen Tätigkeit und der Investitionstätigkeit. Die im Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthaltenen Zahlungsströme aus dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren und Investmentanteilen werden nicht berücksichtigt. Zahlungsströme aus der Anteilsveränderung und aus Ausschüttungen von at Equity bewerteten Finanzinvestitionen sind im Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthalten.

Geschäfts- oder Firmenwert

Kaufbetrag eines Unternehmens abzüglich der um die Schulden geminderten Vermögenswerte. Der Mehrbetrag wird vom Käufer aufgrund zukünftiger Ertragserwartungen bezahlt.

Investitionsquote

Investitionen in Sachanlagen und übrige immaterielle Vermögenswerte (ohne aktivierte Entwicklungskosten) bezogen auf die Umsatzerlöse.

Konsolidierung

Aus den Einzelabschlüssen aller zum Konsolidierungskreis gehörenden Tochterunternehmen wird ein Konzernabschluss erstellt, der die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage derart abbildet, als handele es sich um einen einzelnen Betrieb.

Liquidität

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Wertpapiere und Investmentanteile.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst die BMW AG sowie alle Gesellschaften, an denen eine Mehrheitsbeteiligung besteht, unabhängig von deren Konsolidierung. Nicht enthalten sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ruhenden Arbeitsverhältnissen, in der Freizeitphase der Altersteilzeit und Geringverdiener. Seit 2020 umfasst die Definition Mitarbeiter mit unbefristeten und befristeten Verträgen. Bis 2019 waren zusätzlich Aushilfen, Doktoranden, Praktikanten, Auszubildende, Langzeitkranke und Beschäftigte im Sabbatical enthalten.

Prognose

Bei der Prognose ihrer bedeutsamsten Leistungsindikatoren legt die BMW Group folgende Terminologien und Bandbreiten zugrunde:
Vorjahresniveau [– 0,9% / + 0,9%]
Leichter Anstieg [+ 1,0% / + 4,9%]
Leichter Rückgang [– 1,0% / – 4,9%]
Solider Anstieg [+ 5,0% / + 9,9%]
Moderater Rückgang [– 5,0% / – 9,9%]
Deutlicher Anstieg >+ 10,0%
Deutlicher Rückgang >– 10,0%

Die Prognose für den Return on Capital Employed (RoCE) für die Segmente Automobile und Motorräder stützt sich – abweichend von den übrigen bedeutsamsten Leistungsindikatoren – auf die Veränderung in Prozentpunkten:
Vorjahresniveau [– 0,9%-Punkte / + 0,9%-Punkte]
Leichter Anstieg [+ 1,0%-Punkte / + 4,9%-Punkte]
Leichter Rückgang [– 1,0%-Punkte / – 4,9%-Punkte]
Solider Anstieg [+ 5,0%-Punkte / + 9,9%-Punkte]
Moderater Rückgang [– 5,0%-Punkte / – 9,9%-Punkte]
Deutlicher Anstieg >+ 10,0%-Punkte
Deutlicher Rückgang >– 10,0%-Punkte

Return on Capital Employed (RoCE)

Der RoCE in den Segmenten Automobile und Motorräder berechnet sich aus dem jeweiligen Segmentergebnis vor Finanzergebnis und dem durchschnittlich eingesetzten operativen Kapital – zum Ende der letzten fünf Quartale – im jeweiligen Segment. Das eingesetzte Kapital entspricht der Summe aller kurz- und langfristigen operativen Vermögenswerte, bereinigt um das Abzugskapital. Beim Abzugskapital handelt es sich um die Kapitalanteile, die dem operativen Geschäft weitestgehend zinslos zur Verfügung stehen.

Return on Equity (RoE) / Eigenkapitalrendite

Die Eigenkapitalrendite (RoE) im Segment Finanzdienstleistungen berechnet sich aus dem Segmentergebnis vor Steuern bezogen auf das durchschnittlich – zum Ende der letzten fünf Quartale – im Segment gebundene Eigenkapital aus der Segmentbilanz.

Steuerquote

Verhältnis der Ertragsteuern zu dem Konzernergebnis vor Steuern.

Umsatzrendite nach Steuern

Verhältnis des Konzernüberschusses zu den Konzernumsatzerlösen.

Umsatzrendite vor Steuern

Verhältnis des Konzernergebnisses vor Steuern zu den Konzernumsatzerlösen.

Value at Risk

Risikomaß, das den maximalen Verlust zum Ende einer festgelegten Laufzeit und unter Angabe einer bestimmten Wahrscheinlichkeit quantifiziert.

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